Abgesichertes Wissen

Wir glauben, etwas sicher zu wissen – aber liegt nicht hier schon die Unsicherheit auf der Hand?

Denn wir „glauben“ ja oft nur, wir wissen vieles nicht unbedingt, obgleich wir genau das behaupten.

Was „wissen“ wir wirklich?

Solange wir bei normalem Verstand sind, wissen wir im Normalfall Dinge aus unserem persönlichen Umfeld, wie z.B. welchem Geschlecht wir angehören, unser Alter (wenn die Geburtsurkunde nicht falsch ausgefüllt wurde), unseren Wohnort, die Arbeitsstelle usw. 

Die Wissenschaftler haben uns eine Menge von Tatsachen geliefert, die wir heute als fundiertes Wissen der Menschheit betrachten. Aber können wir sicher sein, dass dieses „Wissen“ wirklich absolut unveränderbar als Tatsache Bestand hat?

„Die Erde ist eine Scheibe“ galt als die eindeutige Erkenntnis bis ins Mittelalter, dann kamen Wissenschaftler, die bewiesen, dass die Erde eine (nahezu runde) Kugel ist.

Die Kirche „wusste“, die Welt dreht sich um die Erde, Keppler, Galileo und weitere sahen das anders.

Heute weiß man sehr viel mehr über unsere Welt, aber wer von den Wissenschaftlern, die sich mit dem Universum beschäftigen, würde behaupten, dass sein Wissen darüber nicht auch z.T. durch „Glauben“ ergänzt wird und dass sein „Wissen“ unumstößlich ist? Gerade die Forschung ist doch bestrebt, das „Wissen“ über bestimmte Ereignisse, Dinge usw. zu erweitern oder gar umzustoßen.

Die Mathematik gibt vor, Ergebnisse zu liefern, die unumstößlich sind und daher ein allgemeines „Wissen“ darstellen.

1+1 =2, das ist „Allgemeines Wissen“!

Aber wenn die Zahlen mit anderen Faktoren verbunden werden, ist diese Aussage schon wieder fraglich:

Ein Beispiel.

1 Arbeiter schafft in seinem Job 100 Einheiten.        

Ich weiß:

2 Arbeiter schaffen also 200 Einheiten und lasse sie zusammenarbeiten.

Nun ergänzen sie sich gut und schaffen 250 Einheiten.

Oder sie behindern sich und schaffen nur 180 Einheiten.

Also weiß ich nichts Genaues, ich kann nur „glauben“.

 

Ein besonderer Fall sind die Religionen. 

Die einzelnen Kirchen vertreten ihren „Glauben“, verkündigen ihn aber als „Wissen“, also als eine „von Gott gegebene Tatsache“.

Ist den Gläubigen klar, dass sie in allen Fällen einer Fiktion nachlaufen und nie sicher sein können, dass zumindest die historischen Aussagen der Prediger der Wahrheit entsprechen? (Die moralisch/ethischen einmal außer Acht gelassen)

 

Wie ist ein Infrarot-Paneel aufgebaut?

Ein Infrarot-Paneel (auch Infrarot-Heizpaneel genannt) ist im Grunde eine flache elektrische Strahlungsheizung. Der Aufbau ist relativ simpel, aber technisch durchdacht. Typischerweise besteht es aus mehreren Schichten, die zusammen Wärme erzeugen, verteilen und sicher abstrahlen.

Typischer Aufbau eines Infrarot-Paneels

1. Vorderseite (Strahlungsfläche)

  • Meist aus gehärtetem Glas, Metall oder Keramik
  • Diese Fläche wird warm und gibt die Infrarot-Strahlung in den Raum ab
  • Glasoberflächen sind oft auch als Spiegel oder Bildpaneel gestaltet

2. Heizelement

  • Das eigentliche „Herzstück“
  • Dünne Carbon-, Graphit- oder Metallleiterbahnen
  • Wird elektrisch betrieben (230 V Haushaltsstrom)
  • Wandelt elektrische Energie direkt in Wärme um

3. Wärmeverteil- bzw. Trägerschicht

  • Sorgt dafür, dass sich die Wärme gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilt
  • Häufig Aluminium- oder spezielle Verbundplatten

4. Dämm- bzw. Isolierschicht (Rückseite)

  • Verhindert, dass Wärme nach hinten verloren geht
  • Materialien: Mineralwolle, Keramikfasern oder Hochleistungsdämmstoffe
  • Erhöht die Effizienz und schützt die Wand

5. Rückwand / Gehäuse

  • Meist pulverbeschichtetes Stahlblech oder Aluminium
  • Gibt Stabilität und schützt die Technik
  • Enthält oft die Aufhängung für Wand- oder Deckenmontage

6. Elektrische Komponenten

  • Anschlusskabel oder Klemme
  • Temperaturbegrenzer / Überhitzungsschutz
  • Optional: integrierter Thermostat oder Funkempfänger

 

Funktionsprinzip in Kurzform

  1. Strom fließt durch das Heizelement.
  2. Das Element erwärmt die Vorderplatte.
  3. Die warme Oberfläche sendet langwellige Infrarotstrahlung aus.
  4. Diese Strahlung erwärmt nicht primär die Luft, sondern feste Oberflächen wie Wände, Möbel und Menschen.
  5. Die erwärmten Flächen geben die Wärme dann langsam an die Raumluft ab.

 

Besonderheiten

  • Flache Bauweise (oft nur 1–3 cm dick)
  • Keine beweglichen Teile → kaum Wartung
  • Geräuschlos
  • Unterschiedliche Oberflächen möglich: Weißpaneel, Spiegel, Glasbild, Tafeloberfläche

Im Vergleich zu klassischen Konvektionsheizungen entsteht die Wärme also überwiegend durch Strahlung statt Luftzirkulation, was das Raumgefühl anders wirken lässt.

 

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